Alarmstufe rot

Kinder trafen sich zur Scotland-Yard-Konferenz in der Christuskirche und machten Jagd auf „Verräter“.

Gegen 16:00 Uhr wurden die Kinder als Ge­heimagenten unserer Scotlandyard-Kon­ferenz eingelassen, allerdings nicht, ohne vorher von Türsteher Genosse Boris gründlichst untersucht zu werden. Eine halbe Stunde später wurden sie in den Konferenzraum gebeten und von der Sekretärin herzlich willkommen geheißen.

Nach einer kurzen Einleitung wurden zwei Teams gebildet, und die Mission begann. Es ging darum, einen Verräter in den eigenen Reihen ausfindig zu machen und festzunehmen, um zu verhindern, dass dieser die Formel, zum Bau einer überaus gefährlichen Atomwaffe an Nordkorea, weiterleitete.
Jedes Team bekam einen Umschlag mit dem Hinweis auf einen Ort, den sie nun mit ihren jeweiligen Begleitern ausfindig machen sollten. An diesen Orten warteten die Angestellten des Hauses und stellten den Kindern eine zu ihrem Themengebiet passende Aufgabe, die die Agenten erfüllen mussten, um den nächsten Umschlag zu bekommen. In den Umschlägen befanden sich Buchstaben, die zusammengesetzt den vermeintlichen Aufenthaltsort des Verräters bekannt gaben.
Als alle Umschläge gesammelt waren, ergab sich aus den Buchstaben das Lösungswort: „Kom­mu­nikationszentrale“. Daraufhin stürm­ten die Kinder die Empore, auf der sich die Kommunikationszentrale befand, um den sich dort befindlichen Agenten Sam Fisher festzunehmen, den sie für den Verräter hielten.
Es stellte sich allerdings heraus, dass dieser gar nicht Schuld am Verbrechen war.
Sein hinterlistiger Bruder Agent John Fisher, der die ganze Zeit bei ihnen war, hatte eine falsche Fährte gelegt, um sich Zeit zu erkaufen.
Das neue Ziel hieß nun „Helikopterlandeplatz” (welcher sich im Atelier befand), von wo aus der Verräter fliehen wollte. Glücklicherweise schafften die Agenten es gerade noch rechtzeitig, ihn vorher zu überwältigen, und er wurde verhaftet. Das Geheimnis der Formel war gerettet!!
Abschließend gab es eine kurze Andacht von Jakob und zum Abendessen Hotdogs. Danach war freie Zeit, in der die Mitarbeiter aufräumten und die Kinder Gesellschaftsspiele oder Kicker spielen und sich ausruhen konnten. Zum Schluss schauten wir gemeinsam den Agentenfilm „Johnny English“.
Um 22:00 Uhr war dann absolute Nachtruhe – allerdings schliefen die Jungen erst gegen halb eins, und die ersten waren morgens um halb sechs bereits wieder wach.
Wir haben dann noch zusammen gefrühstückt. Gegen 10:00 Uhr wurden die Kinder dann schließlich abgeholt.
Ich finde, dass es eine gelungene Aktion war, die man durchaus nochmal wiederholen kann. Mir hat es viel gut gefallen und ich denke auch die Kinder hatten ihren Spaß an der Sache.

Die helfenden Mitarbeiter waren: Konferenzleiter Agent Dresler (Jakob Grundmann), Köchin Steffanie Henssler (Madlen Reinke) mit Küchenhilfe Madame Viktoria (Lena Zeeb), die Aufseherinnen Lucy Spy und Tanja Invisible (Jennifer Schmidt und Christina Sutheswaran), die Agenten Kean und Sam Fisher (Celine Leipert und Sathusan Mylvaganam), Verräter John Fisher (Sajanthan Mylvaganam), Türsteher Genosse Boris (Matthias Zeeb), Trainerin Jinhee Kim (Elisa Kadelka), Sekretärin Jane Smith (Kira Reinke), Hausmeister und Techniker Tech-Nick (Jan Michel), und Pastorin Alexandra Zeeb (Annsophie Zeeb).
Elisa Kadelka

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