Wie alles begann…
Manch einer dürfte sich fragen, wie es eigentlich dazu kam, dass die Weihnachtsfußballer regelmäßig auf unserer Gemeindeseite erscheinen!? (Auch wenn immer ein paar Leute aus unserer Gemeinde dabei sind…) Diese Idee stammte einzig und allein vom viel zu jung verstorbenen und bis in alle Zeiten unvergessenen Horst Martens (*05.02.1958 †28.01.2025). Der langjährige Pressesprecher der Stadt Herne agierte bekannterweise auch viele Jahre als ehrenamtlicher Pressesprecher unserer Gemeinde. Horst hatte zwar selbst kein allzu großes Interesse am Fußball, war jedoch in jeder geselligen Runde stets für jeden Spaß zu haben und war der Meinung, dass das Spiel des Jahres selbstverständlich eine würdige Plattform zur Veröffentlichung brauche. Dass nur ein paar Akteure aus unserer Gemeinde sind oder zumindest bei uns bekannt sind, sah er als völlig unproblematisch an.

Zum Spiel des Jahres
Das BVB-Team konnte sich dieses Jahr leider nicht fürs Finale qualifizieren, sodass die All-Stars den Black Panthers gegenüberstanden. „Aki Watzke“ sowie „Matthias Sammer“ versprachen jedoch, in Zukunft auf jeden Fall wieder anzugreifen. Obwohl sich gar keine Römer im Stadion befanden, hatte man im Hinblick auf das Massenpublikum den Eindruck, sich bei antiken Gladiatorenspielen zu befinden. Auch der VIP-Bereich war standesgemäß wieder sehr gut besucht; zahlreiche hübsche Spielerfrauen befanden sich vor Ort sowie die ganz hohen Funktionäre der Sportwelt. Jamal Dmougha vom „marokkanischen Fußballverband“, Afshin Akhondzadeh als Vorsitzender des „iranischen Verbandes“, Michael Probst, der manch einen Olympia- Athleten berät sowie Andreas Wildoer aus der Chefetage, der sowohl die „Geschäftsführung“ vom BVB als auch vom RWE berät.
Die All-Stars in rot setzten vor allem auf ihren Superstar Marius Probst sowie auf ihre „marokkanischen Nationalspieler“.

Das neu formierte Team der Black Panthers schaffte es zum ersten Mal ins große Finalspiel; wobei einige das „black“ doch sehr eigenwillig interpretierten.

Das große Match begann und die Black Panthers zeigten sofort zahlreiche gute Spielzüge. Bereits nach zwei Minuten hatte ihr breiter Stürmer eine gute Chance und schon nach 4 Minuten war er soweit: Dieser Stürmer erzielte das 1:0; einige Minuten später folgte bereits das 2:0. Die Blacks schienen zu stark zu sein und wähnten sich schon nach einer knappen halben Stunde in Sicherheit.
Doch die All-Stars, ansonsten eher für ihre technischen Fähigkeiten bekannt, kämpften sich in die Partie; angeführt von ihrem herausragenden Spielmacher „Zidane“. „Zidane“ war es auch, der mit einem fuliminanten Volleytreffer das 1:2 erzielte und die Partie wieder spannnend machte. Es entwickelte sich nun eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Als die Blacks das 3:1 erzielten, dachte man, die Partie sei gelaufen, doch die All-Stars gaben nicht auf und erzielten zwei Tore zum 3:3. Der wichtigste Spieler und Kapitän der Blacks verletzte sich: Das Wechselkontigent war bereits ausgeschöpft und es kamen nur noch die All-Stars zu aussichtsreichen Chancen, doch ihr Keeper hielt sehr stark die Bälle und rettete seine Mannschaft. Als in der Verlängerung alle schon ans Elfmeterschießen dachten, kam es wie es kommen musste: Rot nutzte seine Chancen nicht und Schwarz erzielte mit einem tollen Angriff das 4:3. Es wurde zwar angebliches Handspiel protestiert, doch auch nach dem Videobeweis wurde der Treffer gegeben. Es waren nur noch wenige Sekunden auf der Uhr, doch der Schiedsrichter wollte den All-Stars noch einmal die Chance geben; noch einmal anpfeifen, damit diese vielleicht doch noch ins geplante Elfmeterschießen kommen, doch dieser Schuss ging völlig nach hinten los. Die All-Stars, gedanklich schon beim Weihnachtsbraten, passten teilweise gar nicht mehr auf und statt eines Ausgleichs hieß es 5:3 für die Blacks, da ein Akteur noch hellwach agierte und den Treffer erzielte. Eigentlich hatte die Partie aufgrund der Ausgeglichenheit keinen Sieger verdient, doch so geht es nun einmal in großen Finalspielen, des einen Freud ist des anderen Leid.

Von der Gemeindefraktion neu beim Weihnachtsfußball dabei war Meshach. Dieser zeigte vollen Einsatz und man merkte, dass er früher im Verein spielte. Ebenfalls seine Zusage für das Spiel gab der stolze Familienvater Mattes Zeeb, jedoch fiel dieser leider aufgrund einer schwerwiegenden Verletzung aus, an dieser Stelle noch einmal gute Besserung dem Bruder Zeeb!
Natürlich einmal mehr mit vollem Einsatz dabei war Heimo Kadelka als Mannschaftskapitän. Er organisierte das gesamte Team, verteilte die Bälle von hinten heraus stark, gewann die Zweikämpfe. Seine Verletzung in der zweiten Halbzeit brachte den Bruch in seinem Team. Sein Sohn Simon Kadelka zeigte über die Außenbahn seine gute Technik als versierter Linksfuß. Sein ältester Sohnemann Alex stand kurz vor dem Vertragsabschluss; aufgrund von Details konnte dann jedoch überraschend doch keine Einigung erzielt werden. Florian Littek zeigte im defensiven Mittelfeld eine gewohnt bärenstarke Leistung. Timo Schüppen machte eine gute Partie; in der zweiten Halbzeit überraschend offensiv aufgestellt, verteilte er die Bälle gut. Als ganz am Ende die Hälfte die Allstars nicht mehr konnten oder wollten, erzielte er den letzten Treffer. Sein Bruder Jens Schüppen kann aufgrund seiner langjährigen Verletzung kaum noch zu den Aktiven gezählt werden, betonte jedoch, nicht aufgeben zu werden und sieht sein Comeback gedanklich schon vor sich. Den gemeindebekannten Dimi Caus sollte man niemals auf dem Fußballplatz unterschätzen; er zeigte seine hervorragende Technik und sammelte fleißig Scorrerpunkte mit zwei erzielten Treffern und einer Vorlage.

Der neue Torwart Ingo fiel positiv auf und rettete sein Team mehrfach. Hasan und Nils machten eine gute solide Partie im Mittelfeld. Ugur machte die linke Seite dicht. Hendrik Kerfers machte sowohl als Innenverteidiger als auch als Torwart eine gute Figur. Patrick Frydrich zeigte eine starke Partie und überzeugte mit einem Einsatz auf der rechten Abwehrseite wie ein Malocher aus einem Essener Stahlwerk. Der Hüne Justin Dymek zeigte im Mittelfeld wieder einmal eine starke Partie. Der marokkanische Sturmtank Amine Dallaj zeigte seine gute Technik. Sein Cousin Nizza verteilte die Bälle im Mittelfeld sehr gut. Zakaria rannte wie kein Zweiter über die rechte Außenbahn; er sorgte hüben wie drüben für eine Menge Unruhe. Tim Göbel, der Torhüter der Extraklasse, spielte als Innenverteidiger und zeigte auch auf dieser Position eine starke Leistung.
Vom Olympia zum Weihnachtsfußball
Der Leichtathletik- Profi Marius Probst rannte noch im Sommer 20204 bei den olympischen Spielen und ganz Deutschland drückte ihm die Daumen im Wettbewerb mit den besten Sportlern dieser Welt. Nun wurde ihm die nächste Ehre zuteil: Er wurde einstimmig zum Man of the Match gewählt. Er war der alles überragende Spieler dieser Partie. Seine Kunst, die Bälle zu verteilen, Vorlagen und Tore, erinnerten stark an die Fußballlegende Zinedine Zidane. Er war es, der die Allstars anführte und wieder ins Spiel brachte mit seiner Leistung vorne und hinten sowie seinem grandiosen Volleytreffer. Nach dem Spiel gab Marius mit einem Augenzwinkern zum Ausdruck, Olympia hin oder her, das sportliche Highlight des Jahres ist und bleibt der legendäre Weihnachtsfußball für den er sich stets ein Jahr lang vorbereitet. Manch einer wollte dabei gar kein Augenzwinkern gesehen haben, doch dabei gehen die Meinungen auseinander.
Jens Schüppen




















































































































































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