Wenn die Schulzeit sich dem Ende nähert und das Abitur immer mehr in Sichtweite gerät, stellt sich mit wachsender Dringlichkeit die Frage nach dem Danach. Noch ist diese Frage in meinem Fall größtenteils unbeantwortet geblieben, allerdings wurde mir schnell klar, dass ich nicht raus aus dem Klassenzimmer und direkt rein in den nächsten Hörsaal stürmen will.

Ich möchte die Zeit nutzen, um Erfahrungen zu sammeln, meine Beziehung zu Gott zu stärken und anderen Menschen zu dienen. Also habe ich mich dazu entschlossen ein Auslandsjahr zu machen, genauer gesagt einen IJFD (Internationaler Jugend Freiwilligen Dienst).

Hauptsache: Afrika

Das genaue Ziel meiner Reise war mir dabei erstmal relativ egal; Hauptsache irgendwo in Afrika, denn wenn man schon mal ein Jahr von Zuhause weg ist, dann sollte man es auch richtig merken. Ich habe mich dann umgehört und im Internet nach Organisationen gesucht, die einen IJFD anbieten. Nach einigen Bewerbungen und Gesprächen bin ich dann bei Christliche Dienste (CD) gelandet, die vorschlugen, mich nach Tansania zu schicken. Dort werde ich gemeinsam mit einer weiteren Freiwilligen in einer Vorschule in Arusha als Unterrichtsassistentin mitarbeiten.

Jeder Freiwillige muss Spendengeld aufbringen

Christliche Dienste ist eine mennonitische Organisation, die bereits seit vielen Jahren jedes Jahr ca. 60-80 Freiwillige aussendet, um Gottes Liebe in der ganzen Welt zu verbreiten. Dafür erhalten sie Gelder vom Staat, da CD durch das Programm „weltwärts“ anerkannt wird, sowie von mennonitischen Trägerorganisationen. Zusätzlich soll jeder Freiwillige ein monatliches Spendengeld von 150 Euro aufbringen, um die Arbeit der Organisation zu unterstützen. Dieses sollte durch einen Unterstützerkreis geleistet werden, welcher nicht nur finanziell, sondern auch im Gebet zum Dienst des Freiwilligen beitragen kann. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn auch einige aus dem Kreis der Gemeinde mir dabei ihre Hilfe zusagen würden.

Präsentation des Projektes im Godi: 13. Mai

Meine Ausreise ist für den 22. Juli 2018 geplant. Bis dahin erwarten mich noch jede Menge Vorbereitungen, aber auch viel Vorfreude und Aufregung. Etwas genauer werde ich das Projekt am 13. Mai im Gottesdienst vorstellen.

Elisa Kadelka

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