Was der Gemeindeleiter zur Fusion sagt

Gemeindeleiter Andreas Schwalm und die Friedenskirche in Wanne-Eickel.©Horst Martens

„Herne ist unsere Schwestergemeinde, daher fragten wir dort an. Wir stießen auf offene Ohren und Herzen“, unterstreicht der Leiter der Gemeinde Wanne-Eickel, Andreas Schwalm. Hier beschreibt er die Entwicklung, die letztlich zur Fusion führte.

Sonntag, 2.12.2018: Fusionsgottesdienst, 10 Uhr, Christuskirche, Westring.

„Wir haben im Jahr 2016 mit Pastor Hans-Günter Simon (Gemeindeberater Vereinigung Westfalen) eine Gemeindeberatung durchgeführt. Ziel war es, Klarheit zu bekommen. was wir in der Gemeinde an Potenzial und Ideen haben, und wie wir sie umsetzen können, um Gemeinde zu bauen.“

„An der Belastungsgrenze angelangt“

„Diese Tage waren sehr intensiv, und wir hatten jede Menge an Ideen. Jedoch ging die Mitgliederentwicklung weiter zurück (Sterbefälle und Fortzüge), so dass wir zu Beginn des Jahres 2017 sehen konnten, dass wir einen Pastor nur noch bis Ende 2018 (Dreiviertel-Stelle) bezahlen können. Die Mitarbeiter waren alle an ihren Belasungsgrenzen angelangt.“

„Eine Auflösung wäre keine gute Entscheidung gewesen“

„Wir stellten uns in der Gemeindeleitung die Frage, ob wir uns auflösen sollten bevor das Gemeindeleben völlig erliegt. Ich hatte jedoch das Gefühl, dass eine Auflösung keine gute Entscheidung wäre und schlug eine Fusion mit einer Nachbargemeinde vor. Der Sinn lag darin, dass die sozialen Bindungen der Mitglieder so erhalen bleiben können. Nach Austausch innerhalb der Gmeindeleitung trafen wir die Entscheidung, auf eine Gemeinde, mit der wir fusionieren wollen, zuzugehen.“

„Wir hatten viele Kontakte nach Herne“

„Da Herne unsere Schwestergemeinde ist und wir in der Vergangenheit viele Kontakte hatten, und die Gemeinden Herne und Wanne-Eickel in einer Stadt sind, entschlossen wir uns, Herne anzufragen. Wir stießen auf offene Ohren und Herzen. Wir traten an unsere Gemeinde heran, ob sie sich das vorstellen können. Nachdem wir uns in einer Gemeindeversammlung ausgetauscht hatten, erhielten wir das klare Votum für die Fusion. Das Ergebnis erleben wir jetzt am 2.12.2018.“

Andreas Schwalm

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